Abstract
Intrakondyläre Frakturen der proximalen Tibia haben seit Jahren verwirrende Probleme für den orthopädisch tätigen Chirurgen dargestellt. Es bestehen immer noch viele Kontroversen über das Ausmaß der Inkongruenz, die in einem Gelenk vorhanden sein darf, ohne daß es zu einer eventuellen degenerativen Gelenkerkrankung kommt. Ein Umstand, der wohl allgemein anerkannt wird, ist der, daß eine ausgedehnte Immobilisierung des Kniegelenks in Anwesenheit einer intraartikulären Fraktur zerstörerisch wirken kann, und daß bei Inkongruenz ein vollständig bewegliches Gelenk mit weniger Wahrscheinlichkeit eine Degeneration durchmacht.